15.02.

3×3 Menschen, 3xGeschrei, 3xAusrastung

Gorgonoisid (https://gorgonoisid.bandcamp.com/)
Zäh wie Lava kriecht das Ungetüm aus den Boxen, unaufhaltsam wie Treibsand saugt es dich ein, doch halt, von was reden wir eigentlich? Das Frankfurter Sludge/Noise Rock-Ungetüm hat einen neuen Tonträger im Gepäck und macht mal wieder halt in Dresden. Euch erwarten schlammige Riffs, ein zornig kehlig bellender Bass und treibend-verschrobene Rhythmen, die dank ordentlich Feuer an den Drums kaum jemanden kalt lassen dürften. Dazu kommt Gesang irgendwo zwischen Mantra und Säure gurgeln. Schöner hat noch niemand Rock zersört,

Indoctrinate (https://indoctrinate.bandcamp.com/)
Schwedensägen-Gitarren, Blastbeats, Doom, Grooves, D-Beat, verkopfter 90er-HC – Indoctrinate kämpfen sich gerne mit der Spitzhacke durch verschiedene Beete und scheuen sich auch nicht davor, den ein oder anderen Haken zu schlagen. Dabei schaffen sie’s, dass sich dabei so etwas wie ein roter Strick durch die ganze Chose zieht und das Ganze nicht zusammengestückelt wirkt, sondern eure graue Masse präzise durchgeackert wird.

Out of Phase (http://outofphase.bandcamp.com/)
Die drei von der Bockwurstbude von nebenan sind auch mal wieder dabei, es gibt crustigen Grind oder grindigen Crust mit hohem Sludge-Anteil. Wurde in letzter Zeit auch schon als „Metal“ auf Konzertflyern angekündigt. Mal sehen.

Bier: ab 20h
Mucke: ab ~21-21:30h, kommt rum und es geht los

07-11

Orbit Cinta Benjamin (https://orbitcintabenjamin.bandcamp.com/) aus Malaysia machen auf ihrer Europatour Halt im Südkiez. In ihrem chaotischen Hardcore-/Screamo-Gemenge tummeln sich schräge Akkorde, krumme Takte und verzweifelte Vocals von zerbrechlich bis gekeift. Laut und leise, introvertiert und explodierend geben sich die Klinke schneller in die Hand, als ihr bis drei zählen könnt. Eine Wonne für alle, die mehr Chaos in dieser Ordnung wollen und eine Therapie für alle, in deren Köpfen es noch zu geordnet zugeht.

FLIRT (https://xflirtx.bandcamp.com/releases) sind mit im Gepäck und machen rohen Screamo mit Garagekante. Verzweifelter Schreigesang trifft auf Schrammelgitarren, die so ein bisschen wie Indie sind, nur fieser, verzweifelter und roher. Diese treffen auf einen Bass, der eher mittig knurrt als wummert und mit die Gitarre melodiös untermalt. Das Schlagzeug treibt das Ganze immer wieder an und sorgt dafür, dass die ruhigen Parts nicht zu entspannt werden.

Varan (https://varan.bandcamp.com/) sind auch mit dabei und bringen euch deutschsprachigen Post Hardcore. Der Grundton ist eher düster-melancholisch und die Songs sind hauptsächlich im Mid-Tempo angesiedelt, aber immer wieder blitzen Up-Tempo-Teile hervor, die zeigen, dass das HC nicht nur eine kleine Nachsilbe ist.

Kommt doch gegen acht rum, dann können wir bissl zeitiger loslegen :)

19.06 Viimeinen Virhe + Out of Phase @ Südkiez

viimeinen virhe

Konzert am Mittwoch? Schlechte Idee… wir machens trotzdem immer wieder! Und freuen uns wenn ihr trotzdem kommt :)
Doors: 19 Uhr
Start: 20 Uhr

Kapelle des Monats ist:

Viimeinen Virhe (Melodic HC/ D-Beat)
______________________________
Furioses D-Beat Gewitter, Frauengesang, melodische Riffs und schräge flokloristisch-angehauchte Zweistimmigkeiten. Diese Finnen-Kombo sprengt die Genregrenzen die bei Melody Hardcore viel zu Enge sind. Undogmatisch und Schön. Ballert!

https://viimeinenvirhe.bandcamp.com/album/kytee

Out of Phase (Grindcore [oder so ähnlich])
_________________________________
Was soll ich sagen? Ihr kennt das Spiel. Die beste Grind-Crust-Sludge-Doom-Pop Band südlich der Elbe und nördlich der Talsperre Malter.

https://outofphase.bandcamp.com/

Es gibt Bier und Feuer. Wenn jemand was Essen möchte kann ich ne Portion mehr kochen.

Kommender Samstag!

Le Bain de Maid machen feinen Post Hardcore. Das Schlagzeug pulsiert, mal eingängiger, mal unintuitiver, der Bass spielt dazu Riffs irgendwo zwischen Rhythmus und Melodie und die Gitarre pendelt zwischen Flächen und melancholischen Melodien. Darüber legt sich verzweifelter Schreigesang. Die Songs lassen sich gerne mal Zeit und sind eher im Mid-Tempo anzusiedeln. Musik, die zum Träumen, aber auch zum Bewegen einlädt.

Restriction gehen kompromisslos nach vorne. Hier gibt’s Hardcore mit Metal- und Grind-Kante. Die Saitenfraktion schrubbt ein Riff nach dem andern, das Schlagzeug ballert immer schön an der Grenze und dazu kommt fieses Gekeife. Ein leichter Anflug von Wahnsinn umgibt das Ganze. Musik, die zum Ausflippen einlädt.